Von ERgesicht zu SIEgesicht

Ein kurze Weihnachtsgeschichte, die sich diese (4. Advents-) Woche in einer Drogerie in Erlangen ereignete:

Nachdem ich ein Geschenk für Weihnachten gekauft hatte, ließ ich es gleich vor Ort einpacken. Eine andere Kundin war noch vor mir dran, mir fiel aber die lockere und gute Stimmung der Verkäuferin auf – und es war gerade mal 9 Uhr früh.

Ich kam dran, bestätige auch gleich die von Ihr gemachte Auswahl des Geschenkpapiers. Nachdem ich auch noch den anzubringenden Schleifenschmuck freundlichst guthieß, sahen wir uns in die Augen und mussten beide herzhaft lachen. Face-to-face und ohne jeden Hintergedanken. Genau das war das Erfrischende dran. Schönen Tag und wir gingen wieder unserer WegeKerze-auf-Zweig.

Diese pure Freude am offenherzigen Umgang miteinander ist für mich weniger die hart erkämpfte Errungenschaft – das auch -, nein, es ist schlicht und ergreifend unsere Art zu Leben. Diese sollten wir uns erhalten, um uns einfach selber zu erhalten. Dafür ist eine Rückbesinnung auf das eigene ich (oder „wir“) notwendig, ist es erforderlich, eingefahrene Geleise zu verlassen – und werden wir so Manches, das uns lieb geworden ist aufgeben müssen. All das wird uns einiges kosten. Das Leben in unserer Mitte, z.B. Einkaufen, Weggehen, wird teurer werden. Das kompensiert sich jedoch durch den Wegfall vieler, ehrlich gesagt, doch oft unsinniger Ausgaben. Und ich meine nicht nur unnötigen Luxus.

Aber wie heißt es: Das Beste liegt wie so oft ganz nah.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch wünscht

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